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  • 2017 Corporate Responsibility Report

CR-Rating: Umgang mit Überstunden

Für die Beschäftigten der Telekom gilt eine sogenannte Gleitzeitregelung. Das heißt, dass die Arbeitszeit nicht mehr auf konkrete Anfangs- und Endzeiten festgelegt ist. Stattdessen können die Beschäftigten innerhalb eines festgelegten Rahmens den Zeitpunkt ihres täglichen Arbeitsbeginns und -endes selber festlegen. Die Arbeitszeiten werden in einem Gleitzeitkonto erfasst. Sammelt der Arbeitnehmer ein Guthaben an – macht er also Überstunden –, zeigt eine Ampel an, ob diese noch im Rahmen sind. Ist dies nicht der Fall, wird mit dem Arbeitnehmer ein Abbauplan vereinbart, um das Gleitzeitguthaben abzubauen. In regelmäßigem Turnus, in der Regel 18 Monate, muss das Gleitzeitkonto ausgeglichen werden, das heißt die Überstunden müssen auf null sinken.

Seit Januar können Tarifmitarbeiter außerdem bis zu 80 Stunden pro Jahr auf ein Lebensarbeitszeitkonto einzahlen. Diese Zeit kann später vollständig oder teilweise für eine Freistellung von der Arbeit verwendet werden. Während der Freistellung besteht das Beschäftigungsverhältnis fort. Das Entgelt wird aus dem durch das Lebensarbeitszeitkonto aufgebauten Wertguthaben gespeist.